21. März 2002 Südfrankreich - Tag 1
3:30 Uhr morgens früh, also mitten in der Nacht, wurde unser Bus mit dem letzten reiserelevanten Zeug voll gestopft und bei Regen ging es dann um 4:00 Uhr los. Der gute Isildur hatte am Vorabend (schlauerweise) beschlossen das es sich überhaupt nicht auszahle kurze 3 Stunden zu schlafen und legte sich überhaupt nicht nieder. So mußte dann Michi um einiges mehr als die Hälfte der an diesem Tag zurückgelegten 1000 km fahren, während Herr Isildur ein wenig vor sich hin döste.Am Brenner ließen wir das triste Wetter Österreichs zurück. Über 20°C (die des öfteren im Verlauf der Reise auf 30°C (!!) anstiegen) machten den Griff zur Sonnencreme notwendig.
Über die gebührenpflichtigen Autobahnen Italiens fuhren wir Richtung Frankreich. Gleich am ersten Tag hatten wir dann unsere Feuerprobe zu bestehen hatten. Ein leichtes Vibrieren des Busses interpretierten wir anfänglich falsch und hätten so beinahe einen Reifenplatzer am rechten Hinterrad kassiert. Aber wir hatten Glück im Unglück und konnten gerade noch rechtzeitig handeln. Sprich Reifenwechseln. Was übrigens gar nicht so einfach ist wenn man nur die Hälfte der Teile des Wagenhebers gefunden hat. Und um so ärgerlicher ist es, wenn man besagte Teile nach einer Stunde schweißtreibender Arbeit auf einem ekligen Pannenplatz irgendwo im Bus vergraben doch findet.
Aber wir bestanden diese Probe und von da an (mit einigen Ausnahmen) ging es eigentlich nur mehr besser.
Bei Ventimiglia verließen wir Italien und erreichten Frankreich. Um 20.30 fanden wir unsern Campingplatz in dem kleinen Örtchen Sospel, nachdem wir über eine kurvige Bergstraße eine "Abkürzung" genommen hatten.
Gefahrene Kilometer: von 74368 bis 75504 = 1136 km.